Donnerstag, 15. März 2012

Um der Gerüchteküche vorzubeugen...

Am Montag, den 12.03.2012 wurde in der fünften Schulstunde der gesamte zweite Stock geräumt. Im Leitungskurs Chemie (Q2) experimentierte Herr Jähnichen in der dritten/vierten Schulstunde zusammen mit den Schülern, bereits als er die dafür notwendigen Chemikalien aus dem Schrank nahm, fiel ihm dabei ein merkwürdiger Geruch auf.
Als Herr Jähnichen anschließend die Chemikalien zurückräumte, war der Geruch stärker geworden und augenscheinlich auch giftig, da er merkte kurz vor der Bewusstlosigkeit zu stehen, sodass es unmöglich war den Schrank auf eigene Faust auszuräumen und die Ursache dafür zu finden.
Daraufhin rief er die Feuerwehr, die ihm anordnete zur Sicherheit den zweiten Stock komplett zu räumen.
Später stellte sich heraus, dass sich in einem Glasbehälter ein haarfeiner Riss gebildet und das darin befindliche Pyridin ausgelaufen war. Wie das geschehen konnte, ist unklar. Eventuell lag es daran, dass das Glas bereits älter war.
Jedoch ist festzuhalten, dass zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Gefahr bestand, die Evakuierung war reine Vorsichtsmaßnahme und Schuld war auch nicht ein misslungenes Experiment oder ähnliches.

Mitra

Mittwoch, 14. März 2012

Wie man dem Tod von der Schippe springt...

Jack Sparrow ist ein Überlebenskünstler, das weiß jeder Fluch der Karibik-Fan nur zu gut genauso wie jeder Scheibenwelt-Fan weiß, dass es kein Entkommen vor dem Tod gibt.
Dumm bloß, dass die beiden sich nun begegnen und sich ihre Wünsche beziehungsweise Aufgaben schlicht und ergreifend nicht miteinander vereinbaren lassen. Was nun?
Neugierig geworden?
Dann ist ja gut.
Antworten hält nämlich die Geschichte Jack und der Tod bereit. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Und für all diejenigen, die über das Wort Scheibenwelt gestolpert sind und damit nichts anfangen können, denen empfehle ich Terry Pratchetts Bücher zu lesen. Am besten beginnt ihr mit dem Buch Gevatter Tod, das ermöglicht einen guten Einstieg.
Ich verspreche euch ihr werdet es nicht bereuen seine Bücher zu lesen. Sie sind komisch, sie sind fantasievoll, sie sind ein Stück weit ernst, aber vor allem sind sie eins: genial. 

Mitra

Montag, 12. März 2012

Anschauliches Tafelbild? Teil 3

Und das letzte Tafelbild war von...
Frau Wendt!
Ein Beweis gefällig?

(Sie ist sogar passend zum Tafelbild gekleidet. Das schafft nicht jeder!)

Interessant finde ich, dass nach der Auflösung des ersten Tafelbildes immer noch Schüler geraten haben, während Frau Wendts Tafelbild anscheinend zu schwer war...
Aber gut: neues Spiel, neues Glück.
Welcher Lehrer ist für dieses Tafelbild verantwortlich? Und vor allem im welchen Fach hat er unterrichtet?




Mitra

Freitag, 9. März 2012

Farbchemie - Die Welt ist bunt

Sein wir einmal ehrlich, das beste am Chemieunterricht sind die Experimente. Noch gut erinnere ich mich an die „Wows“ und „Aws“ in meiner Klasse, wenn Herr Wittchen mit bunten Stoffen experimentierte oder es zu einem lauten Knall kam, obwohl ansonsten die Begeisterung für Chemie eher mau war. Leider hat unsere Schule nur begrenzte Mittel zu Verfügung beziehungsweise dürfen die Schüler nicht mit jedem Stoff hantieren... Vielleicht ist dass der Grund, warum es im Chemie Leistungskurs (Q4) gerade einmal sieben Schüler gibt.
Damit wir einmal ein richtiges Labor sehen können wie Herr Jähnichen es formulierte, waren wir heute, dem 9.3.2012, im gläsernen Labor:


Zur Sicherheit war erst einmal ein Stylingswechsel von Nöten. Weißer Kittel an, Schutzbrille auf und zum Schluss bitte nicht die Handschuhe vergessen.

(Luisa und Stephan)

Nun, konnte es bunt werden. Und das wurde es. Unter anderem mit dem Azofarbstoff Sudangelb. Doch was sind eigentlich Azofarbstoffe? 
Azofarbstoffe sind synthetische Farbstoffen, die es erst seit dem 19. Jahrhundert gibt und eigentlich erst unsere Mode ermöglicht haben, doch nicht nur in der Mode begegnen wir ihnen, sondern beispielsweise auch in Lebensmitteln. Auszeichnen tun sich die Vertreter durch ihre Azogruppe, die aus zwei Stickstoffatomen besteht, die über eine Doppelbindung miteinander verbunden sind. (-N=N-)
Dabei können Azofarbstoffe eine ganze Palette an Farben decken, zum Beispiel Sudangelb.

(Hier noch in der Herstellungsphase, auf die Temperatur musste geachtet werden, deswegen das Eisbad.)

Im Gegensatz zu den Azofarbstoffen, gibt es Indigo schon seit Ewigkeiten. Früher wurde es aus der Indigopflanze gewonnen, heute wird es synthetisch hergestellt, weil es preiswerter ist. Indigo ist ein wesentlicher Farbstoff für die Modewelt und hat mitgeholfen die Jeans zu dem zu machen, was sie heute ist, ein unersetzliches Kleidungsstück.

(Für alle, die noch nicht das Vergnügen hatten mit diesem Gerät zu experimentieren: Das Weiße im Becherglas ist ein Rührgummi, der dank der magnitschen Wirkung der Platte routiert und damit das Gemisch besser mischt, als es einem Menschen möglich wäre.)

Es ist pink! ♥
Oder so ähnlich. Phenolphthalein haben wir als nächstes hergestellt und dieser Stoff ist vor allem für Chemiker interessant, da es ein Indikator ist. Im alkalischen Bereich hat es nämlich diese wunderbar mädchenhafte Farbe:

 (Die Tiefe der Farbe wird durch die Menge der Lauge, in diesem Falle Natronlauge, bestimmt.)

Beim nächsten Versuch haben wir Fluorescein hergestellt und obwohl es bei der Herstellung ein paar Probleme gab, interessanterweise in allen drei Gruppen, haben wir es am Ende doch noch geschafft. Doch zunächst ein Bild, das uns eine Frage aufwarf. Denn eigentlich hätte der Stoff nicht verklumpen sollen... 

 (Eigentlich hätte es flüssig sein sollen. Hm...)

Doch wie heißt es so schön? Theorie ist, wenn alle verstehen wie es geht und nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum. Deswegen schafften wir es trotzdem Fluorescein herzustellen, das wie sein Name eigentlich schon verrät ein fluoreszierender Farbstoff ist. Aber was bedeutet das?
In erster Linie erst einmal, dass der Stoff leuchtet. Durch den Prozess der Fluoressenz. (Mehr Bedarf an Informationen und Erklärungen? Einfach fragen.)
Aussehen kann das dann folgendermaßen: 

(Unter UV-Licht kam der leuchtende Effekt besser zur Geltung.)

Kurz zusammen gefasst, wir haben mehrere Farbstoffe hergestellt und dabei festgestellt, dass die Ausrüstung in unserer Schule ein Witz ist, das und dass es unglaublich praktisch ist einen Pratikanten namens Paul zu haben, der das Aufräumen übernimmt. Doch neben der Erfahrung haben wir noch deutlich mehr mitgenommen, nämlich die hergestellten Farbstoffe, die wir mit nach Hause nehmen durften und nun zum Einfärben von allerlei Sachen benutzen können.


Mitra

Donnerstag, 8. März 2012

Tanzen aus der Sicht der Informatik

Informatik ist wie alle MINT-Fächer generell eher unbeliebt unter den Schülern, um den entgegenzuwirken, nun ein Video, das beweist, dass man mit Informatik mehr machen kann als Programmieren.

 
In dem Video ist eine Möglichkeit zu sehen, wie Zahlen vom Computer sortiert werden können. Im Gegensatz zum Menschen kann der Computer nicht einfach die Zahlen betrachten und die größten erkennen, sondern braucht einen Algorithmus, der ihm vorgibt wie er zu handeln hat. Für diesen Vorgang sind verschiedene Sortierverfahren entwickelt worden, die sich beispielsweise in der Geschwindigkeit der Ausführung unterscheiden.
Bei einer kleinen Zahlenmenge wie in dem Video spielt die Geschwindigkeit keine wichtige Rolle, doch bei einer großen Menge ist sie von Bedeutung.
Dass ich ausgerechnet BubbleSort ausgewählt habe, hat eigentlich keinen nennenswerten Grund – ich mag das Video einfach. (Es ist somit nicht der schnellste Sortieralgorithmus.)
Doch wie funktioniert der Algorithmus denn nun?
Zwei nebeneinanderliegende Zahlen werden miteinander verglichen, ist die linke Zahl größer als die rechte tauschen sie den Platz, dadurch rutscht die größte Zahl immer weiter nach hinten, sodass sie nach dem ersten Durchlauf ganz hinten und damit auf dem richtigen Platz liegt.
Danach wird der Vorgang wiederholt, dadurch wandert nun die zweitgrößte Zahl auf den vorletzten Platz und so weiter und so fort. Da die letzte Zahl aus einem Vorgang bereits richtig sortiert ist, wird sie nicht mehr betrachtet, wodurch die Menge der Zahlen, die betrachtet werden immer kleiner werden und der Computer schneller arbeiten kann.
Noch Fragen?
Dafür gibt es die Kommentarfunktion.

Mitra