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Sonntag, 3. Februar 2013

100 Worte zum Februar


Anfang und Ende. Das Ende eines anstrengenden und ziemlich stressigen ersten Halbjahres und der Anfang einer kleinen Auszeit- den Winterferien. Viele von euch fahren wahrscheinlich weg, in die Berge, Ski fahren. Danach sind es noch ungefähr achtzig Tage Schule bis zu den Sommerferien, für die Oberstufenschüler unter euch noch weniger. Klingt doch gar nicht mal so viel, oder? Jetzt im Februar kann man jedenfalls die Tage, an denen man mal etwas mehr Zeit hat, sehr gut nutzen: Bald beginnt die Berlinale wieder, Karnevalsumzüge finden statt. Oder auch einfach mal gar nichts tun. In diesem Sinne: Ganz wunderbare Ferien auch allen!

Sonntag, 1. April 2012

100 Worte zum April

Das Wasser sprudelt, reißender Zwirn schneidet dir in die Hände, Tränen der Unterdrückung fließen deine Wange hinab. Ausfahrt da links?
Goldene Ems, blinkend im Nebel und kreischend im Tageslicht, rechts herum. Welch Freude, wir sind da und doch nicht. Die Klitzekleinen gehen nicht alleine. Ich war eher da und nun im Bund der Ehe finde ich keinen Parkplatz, tu was ich dir sage, dein Gott steht mir zu Seite.
Denk an Hannelore!
Die Geige am Bahnhofszoo spielt vollkommen alleine, oho. Armeisen fliegen von dannen, Spinnen kehren zurück. Wer weiß, wer weiß, ob die Schuhe noch passen. Penne Rigate schmeckt gut.

Mitra und Naomi

Montag, 30. Januar 2012

100 Worte zum Februar

Susie ist sechs Jahre alt und hat wie alle Schüler Berlins Winterferien, Susie ist nämlich schon groß und geht zur Schule.
Eigentlich möchte sie keine Ferien haben, sie mag die Schule, dort sieht sie ihre Freunde und alles macht Spaß: Die Pause gefällt ihr, aber auch ihre Mathelehrerin ist ihr sympathisch.
Zwölf ist eine Zahl, die sich vorstellen kann. Zwölf Jahre Schule, das ist schön, denkt sie. Eigentlich möchte sie aber für immer zur Schule gehen.
Susies Denken ist uns wohl inzwischen fremd, aber damit der Schulbeginn mit etwas Positiven beginnt, nun die Frage: Was mögt ihr an der Schule?

Mitra

Donnerstag, 1. Dezember 2011

100 Worte zum Dezember

Du hast eine Schraube, die im Niesen Sonne schluckt. Weiterhin schreibt Hannelore im Kerzenlicht den Roman „Die endlosen Fischotter“. Morgen soll der Weihnachtsmann sterben, aber der Domkapellmeister trinkt gerne Holunderbeersaft, darum ist der Tod zu verkraften. Weich und Würzig riecht das Osterei. Katzenpfötchen tapsen leise, weil der Wind das Wasser wellt. Alles wieder gut, alle Vögelein schweigen im Walde - morgen ist nichts mehr da.
Wörter malen Bilder, Sätze sprechen Sprachen, alle Jahre wieder, immer wieder neu. Wer hat’s erfunden? Die Feuerdrachen hoch oben in den Wolken, wo sie Hannelore verspeisen. Das Blut tropft von Himmel herab. Boten der Apokalypse.

Naomi und Mitra